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Modafinil & Armodafinil kaufen ohne Rezept – 100/200 mg Preis

WirkstoffeModafinil ist ein Gemisch zweier Enantiomere; Armodafinil enthält das R-Enantiomer.
Medizinischer EinsatzDeutsche Modafinilpräparate sind für Erwachsene mit exzessiver Schläfrigkeit bei Narkolepsie vorgesehen. Andere Beschwerden verlangen eine eigenständige Abklärung.
StärkenModafinil: unter anderem 100 mg und 200 mg. Armodafinil: in ausländischen Präparaten unter anderem 150 mg; keine Milligramm-für-Milligramm-Austauschbarkeit.
DosierungÄrztlich festgelegt; Angaben zur Packungsstärke ersetzen keinen individuellen Einnahmeplan.
WirkverlaufWachheitsförderung über mehrere Stunden. Die lange Verweildauer kann auch den Schlaf am Abend beeinträchtigen.
RezeptstatusModafinil ist verschreibungspflichtig. Armodafinil ist kein regulärer rezeptfreier deutscher Apothekenartikel.
PreisbeispieleModafinil Aristo: 100 mg, 20 Tabletten 59,87 €; 200 mg, 20 Tabletten 107,67 €. Vollständige Packungsangaben siehe Preistabelle.
Ein legaler rezeptfreier Kauf ist keine Option. Modafinil benötigt eine ärztliche Verschreibung. Bei Armodafinil kommen Fragen der deutschen Verfügbarkeit und gegebenenfalls einer medizinisch begründeten Versorgung mit einem ausländischen Produkt hinzu. Die Suche „ohne Rezept“ ändert diese Voraussetzungen nicht.

Bei ausgeprägter Tagesschläfrigkeit geht es nicht nur darum, länger wach zu bleiben. Ursache, Unfallrisiko und geeignete Behandlung müssen geklärt werden. Diese Übersicht trennt deutsche Modafinilpräparate, ausländische Handelsnamen und medizinische Entscheidungen. Sie ist eine allgemeine Arzneimittelinformation, kein Bestellangebot und keine Zusage einer Verordnung.

Preise: Modafinil 100 mg und 200 mg

Für einen aussagekräftigen Vergleich sind Wirkstoff, Hersteller, Stärke und Packungsgröße erforderlich. Die Tabelle zeigt öffentlich gelistete Apothekenverkaufspreise für Modafinil Aristo, keine Angebote dieser Seite. Es handelt sich um recherchierte Beispiele; Lieferbarkeit und aktueller Betrag werden vor Abgabe von der Apotheke bestätigt.

PräparatPackungGelisteter AVPJe Tablette, gerundet
Modafinil Aristo 100 mg20 Stück, PZN 1537081459,87 €2,99 €
Modafinil Aristo 100 mg50 Stück128,81 €2,58 €
Modafinil Aristo 100 mg100 Stück231,63 €2,32 €
Modafinil Aristo 200 mg20 Stück107,67 €5,38 €
Modafinil Aristo 200 mg50 Stück251,04 €5,02 €
Modafinil Aristo 200 mg100 Stück, PZN 15370889487,92 €4,88 €

Quellen: Apothekenangaben zu Modafinil Aristo 100 mg und Modafinil Aristo 200 mg, abgerufen am 6. Oktober 2026. Der dort bezeichnete AVP ist nicht mit einer möglicherweise angezeigten Zuzahlung zu verwechseln.

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt Modafinil in der Regel nur bei der zugelassenen Indikation Narkolepsie. Dann zahlen Versicherte 10 Prozent Zuzahlung, mindestens 5 und höchstens 10 Euro: für 100 mg × 20 Stück rund 6 Euro, für alle anderen Packungen der Tabelle 10 Euro. Bei Verordnung außerhalb der Zulassung wird meist ein Privatrezept ausgestellt – dann ist der volle Apothekenpreis zu zahlen. Andere Hersteller können andere Packungen und Preise haben. Eine größere Packung kann pro Tablette günstiger sein, rechtfertigt aber keine eigenständige Änderung der Menge oder Stärke.

Für Armodafinil wird hier kein regulärer deutscher Apothekenpreis behauptet. Preise aus ausländischen Shops lassen sich nicht als deutscher Vergleichspreis übernehmen und belegen weder eine zulässige Abgabe noch pharmazeutische Qualität.

Modafinil vs. Armodafinil – der Unterschied

Enantiomere sind spiegelbildliche Formen eines Moleküls. Modafinil enthält R- und S-Modafinil, während Armodafinil nur die R-Form enthält. Die Stoffe sind deshalb eng verwandt, aber nicht dasselbe Präparat. Das R-Enantiomer wird langsamer ausgeschieden; dadurch können sich die Konzentrationsverläufe unterscheiden.

Die US-Produktinformation zu Nuvigil beschreibt Zusammensetzung und Eigenschaften. US-amerikanische Indikationen oder Stärken dürfen nicht als deutsche Zulassung gelesen werden.

MerkmalModafinilArmodafinil
ZusammensetzungR-/S-GemischR-Enantiomer
Häufig gesuchte Stärken100 und 200 mgUnter anderem 150 mg
Deutsche VersorgungZugelassene verschreibungspflichtige PräparateKeine reguläre Verfügbarkeit nach dem in der DGN-Leitlinie genannten Stand
WirkverlaufMehrstündige WachheitsförderungAndere Konzentrationskurve; nicht pauschal besser
Eigenständiger WechselNicht geeignet; keine einfache Austauschformel anhand der Milligrammzahl

Die DGN-Leitlinie zur Narkolepsie von 2025 bewertet Armodafinil bei erwachsenen Patienten, hält aber zugleich fest, dass es in Deutschland nicht verfügbar ist, mit Bezug auf den Stand 31. März 2025. Eine Leitlinienempfehlung ist keine Arzneimittelzulassung und kein Liefernachweis. Ein aktueller deutscher Produktstatus muss gesondert geprüft werden.

Auch wenn im Internet „Armodafinil 150 mg“ als stärker oder länger wirksam beschrieben wird, ergibt sich daraus kein allgemeiner Vorteil für den einzelnen Patienten. Wirkung, Schlaf, Herz-Kreislauf-Belastung und Verträglichkeit bestimmen die ärztliche Auswahl.

Modalert, Artvigil, Waklert – welche Präparate gibt es?

Handelsnamen sind länderspezifisch. Dass ein Name international bekannt ist, bedeutet nicht, dass das Produkt in einer deutschen Apotheke regulär erhältlich ist. Wirkstoffangabe, zugelassenes Produkt und tatsächliche Lieferbarkeit sind getrennt zu prüfen.

NameEinordnungWas für Deutschland wichtig ist
Deutsche Modafinil-GenerikaModafinil, etwa Aristo oder neuraxpharmKonkrete Stärke und Packung per Verordnung prüfen
VigilUrsprüngliches deutsches Modafinil-OriginalpräparatWirkstoffgleich mit den deutschen Generika; Lieferstatus in der Apotheke prüfen
ProvigilModafinil-Handelsname in den USA und GroßbritannienAusländischer Name, kein eigenes deutsches Produkt
ModalertModafinil; Sun Pharma führt 100 und 200 mg im indischen SortimentIndisches Sortiment belegt keine deutsche Zulassung
WaklertArmodafinil; Sun Pharma führt unter anderem 150 mgKeine Gleichsetzung mit einem deutschen Apothekenprodukt
NuvigilArmodafinil mit US-ProduktinformationUS-Zulassung ist keine deutsche Zulassung
ArtvigilIm Internet als Armodafinil-Marke angebotenKeine bestätigte deutsche Produktzulassung oder reguläre Lieferbarkeit in dieser Recherche

Die Produktliste von Sun Pharma für Indien bestätigt die Zuordnung von Modalert und Waklert. Sie ist kein deutscher Bezugsnachweis. Für Artvigil wurden hier keine verbindlichen deutschen Produktdaten bestätigt; Werbeangaben werden deshalb nicht als Fachinformation übernommen.

Originalverpackung, Herstellername oder ein Foto reichen bei einem unbekannten Angebot nicht zur Qualitätsprüfung aus. Auch ein bekannter Handelsname kann missbräuchlich verwendet werden. Die reguläre Versorgung erfolgt über eine überprüfbare Apotheke und die erforderliche Verordnung.

Wirkung und Dosierung

Modafinil fördert Wachheit, ohne dadurch normalen Schlaf überflüssig zu machen. An der Wirkung sind Systeme der Wachheitsregulation beteiligt, unter anderem dopaminerge Signalübertragung. Der Mechanismus ist nicht vollständig geklärt; eine einfache Gleichsetzung mit Amphetamin trifft die Pharmakologie nicht.

Deutsche Modafinilpräparate sind zur Behandlung exzessiver Schläfrigkeit bei Narkolepsie im Erwachsenenalter vorgesehen. Die EMA-Bewertung von Modafinil erläutert die Einschränkung der zugelassenen Anwendung aufgrund des Nutzen-Risiko-Verhältnisses. Das ist von ausländischen Produktinformationen und ärztlichen Off-label-Entscheidungen zu unterscheiden.

100 mg und 200 mg sind Stärken, keine Selbstbehandlungsanleitung

Die Fachinformation Modafinil-neuraxpharm, Stand Mai 2026 ist die maßgebliche produktbezogene Grundlage. Übliche Dosierungsangaben dürfen nicht ohne Untersuchung übernommen werden. Die Praxis berücksichtigt unter anderem Leberfunktion, Alter, andere Medikamente und Wirkung über den Tag.

Ein Einnahmeplan soll Wachheit fördern, ohne den Nachtschlaf unnötig zu stören. Spätes Nachdosieren oder die Kombination mit einem anderen Wachmacher kann Probleme verstärken. Eine vergessene Dosis nicht durch eine doppelte Menge ausgleichen; bei Unklarheit die konkrete Gebrauchsinformation oder Apotheke heranziehen.

Wirkung bei Gesunden und bei ADHS

Modafinil ist kein allgemein zugelassenes Mittel zur Leistungssteigerung bei gesunden Menschen und keine regulär zugelassene ADHS-Therapie in Deutschland. Eine subjektive Zunahme von Wachheit beweist keine bessere Lernleistung, keine sichere Fahrtüchtigkeit und keinen langfristigen gesundheitlichen Nutzen.

ADHS, Schlafmangel, Depression und Narkolepsie können teilweise ähnliche Alltagsbeschwerden verursachen, benötigen aber unterschiedliche Diagnostik. Ein Selbstversuch mit einem Wachmacher kann die Ursache verdecken. Eine ärztliche Anwendung außerhalb der Zulassung erfordert eine gesonderte Abwägung und ist kein rezeptfreier Bestellweg.

Wann beginnt die Wirkung und wie lange hält sie an?

Aufnahme, Konzentrationsanstieg und spürbare Wachheitsförderung sind nicht gleichzusetzen. Ein subjektiver Eindruck kann je nach Schlafdefizit, Nahrung, Tageszeit und Person variieren. Auch nachlassende spürbare Wirkung bedeutet nicht, dass der Wirkstoff vollständig ausgeschieden ist.

Der relativ lange Verlauf erklärt, warum Schlafstörungen auftreten können. Armodafinil kann sich im Tagesverlauf anders verhalten als das Modafinil-Gemisch; die US-Information beschreibt diese pharmakokinetischen Unterschiede. Daraus folgt keine sichere Stundenangabe für jeden Patienten.

Wer trotz Behandlung einschläft oder beim Fahren gefährlich müde wird, benötigt eine neue Beurteilung. Nicht versuchen, das Problem durch zusätzliche Tabletten zu überdecken. Über die Fahrtüchtigkeit entscheiden Beschwerden und medizinische Einschätzung, nicht allein die Einnahme eines Medikaments.

Erfahrungen und Nebenwirkungen

Erfahrungsberichte können Fragen sichtbar machen, ersetzen aber keine kontrollierten Untersuchungen. Diagnose, Dosis, Schlaf, Begleitmittel und Echtheit des Produkts sind in Online-Berichten häufig unklar. Aussagen wie „wirkt sofort“ oder „keine Nebenwirkungen“ sind deshalb nicht verlässlich auf andere Menschen übertragbar.

Typische mögliche Beschwerden sind Kopfschmerzen, Übelkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit, Schwindel und Herzklopfen. Nicht jede Beschwerde verlangt dieselbe Reaktion; Schwere, zeitlicher Zusammenhang und weitere Symptome zählen. Die Herstellerinformation zu Modafinil Glenmark beschreibt das Nebenwirkungsprofil.

BeobachtungWarum sie wichtig istUmgang
Kopfschmerz oder ÜbelkeitKann die Verträglichkeit einschränkenVerlauf dokumentieren und ärztlich besprechen
Schlechter NachtschlafKann die Schläfrigkeit am Folgetag verschärfenEinnahmeplan überprüfen lassen
Starke Angst, ungewöhnliche ErregungMögliche psychiatrische NebenwirkungZeitnah medizinisch beurteilen lassen
Hautausschlag, Blasen, SchleimhautbeschwerdenMögliche schwere ArzneimittelreaktionKeine weitere Einnahme bis zur dringenden ärztlichen Abklärung
Brustschmerz, Atemnot oder BewusstseinsstörungMöglicher NotfallBei akuter Gefahr sofort 112
Hautreaktionen nicht abwarten: Ein neuer Ausschlag während der Behandlung muss unverzüglich abgeklärt werden. Bei Blasenbildung, Fieber, Schleimhautbeteiligung, Gesichtsschwellung oder Atemnot besonders dringlich handeln; bei akuter Lebensgefahr 112.

Psychotische oder manische Symptome, Suizidgedanken und erhebliche Verhaltensänderungen sind ebenfalls ernst zu nehmen. Ein Medikament wird nicht dadurch sicher, dass es zuvor wochenlang gut vertragen wurde.

Gegenanzeigen und Situationen mit erhöhtem Risiko

Bekannte Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff beziehungsweise Inhaltsstoffe ist ein Ausschlussgrund. Nicht kontrollierter mittelschwerer bis schwerer Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen sind für deutsche Modafinilpräparate wichtige Gegenanzeigen. Die EMA-Fragen und Antworten zur Sicherheitsbewertung erläutern die Herz-Kreislauf- und psychiatrischen Risiken.

Frühere Psychosen, Manien, erhebliche Angst, andere Herzprobleme und problematischer Substanzkonsum verlangen besondere Aufmerksamkeit. Bei Kindern und Jugendlichen ist Modafinil keine reguläre Selbstbehandlungsoption. Eine geringe Tablettenmenge beseitigt die Risiken nicht.

Schwangerschaft und Verhütung

Der Rote-Hand-Brief zu Modafinil weist auf ein mögliches Risiko schwerer angeborener Fehlbildungen hin. Modafinil soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit vor einer Behandlung ausdrücklich besprechen.

Modafinil kann die Wirksamkeit hormoneller Verhütungsmittel vermindern. Geeignete zusätzliche oder alternative Methoden sind ärztlich zu klären, einschließlich des Zeitraums nach dem Absetzen. Die behördlichen Produktinformationstexte nennen für Modafinil zwei weitere Monate. Nicht allein auf die bisherige hormonelle Methode vertrauen.

Wechselwirkungen und Kombinationen

Modafinil beeinflusst Enzyme des Arzneimittelstoffwechsels. Dadurch können andere Präparate stärker oder schwächer wirken. Eine Prüfung ist insbesondere bei Dauermedikation wichtig; die vollständige Liste muss auch frei gekaufte Mittel und Supplemente enthalten.

GruppeMöglicher PrüfpunktPraktische Konsequenz
Hormonelle VerhütungVerminderte ZuverlässigkeitVerhütungsplan ärztlich abstimmen
Bestimmte Antiepileptika, Immunsuppressiva und GerinnungshemmerVeränderte Konzentration oder WirkungProduktbezogener Interaktionscheck; gegebenenfalls Kontrollen
Andere Stimulanzien und viel KoffeinMehr Unruhe, Herzklopfen und SchlafproblemeKeine eigenständige Kombination zur Leistungssteigerung
Schlaf- und BeruhigungsmittelWechselwirkungen und Überdeckung von BeschwerdenNicht zum Ausgleich eigenmächtig hinzufügen
AlkoholUnvorhersehbare Belastung und schlechterer SchlafWährend der Behandlung vermeiden

Auch das Absetzen eines Begleitmedikaments kann den bisherigen Verlauf ändern. Eine Dosisänderung nur an einem Präparat vorzunehmen, ohne die Kombination zu betrachten, ist daher nicht zuverlässig.

Wie die Behandlung bei Tagesschläfrigkeit ausgewählt wird

Die Abklärung beginnt mit Schlafdauer, Schlafqualität, Arbeitszeiten, Medikamenten und Krankheitsgeschichte. Hinweise auf Atempausen, ungewolltes Einschlafen oder kataplektische Episoden helfen bei der Zuordnung. Je nach Befund kommen Untersuchungen im Schlaflabor und weitere Tests infrage.

Ein Wachmacher behebt beispielsweise keine zugrunde liegende Atemwegsverlegung. Auch Schlafmangel braucht zunächst eine passende Veränderung der Schlafbedingungen. Bei Narkolepsie wird zwischen Tagesschläfrigkeit, Kataplexie und anderen Symptomen unterschieden; ein einzelnes Medikament muss nicht alle Bereiche abdecken.

Vor einer Verordnung sollten Ziele vereinbart werden: weniger ungewollte Schlafepisoden, bessere Teilnahme am Alltag und vertretbare Nebenwirkungen. Die Untersuchung ist kein bloßer Formalakt vor dem Ausstellen eines Rezepts.

Alternativen und klinische Einordnung

Andere Behandlungen werden nach Diagnose und Symptom ausgewählt. Die DGN-Leitlinie beschreibt unter anderem Pitolisant, Solriamfetol und Natriumoxybat im Narkolepsiekontext. Sie sind keine frei austauschbaren Produkte und keine rezeptfreien Ersatzmittel.

AnsatzMögliche RolleWichtige Abgrenzung
PitolisantSymptomorientierte NarkolepsietherapieEigene Gegenanzeigen und Wechselwirkungen
SolriamfetolBehandlung bestimmter Formen exzessiver SchläfrigkeitDiagnose, Zulassung und Kreislaufrisiken beachten
NatriumoxybatBestimmte NarkolepsiesymptomeBesondere Sicherheitsanforderungen; kein gewöhnlicher Wachmacher
Geplante Schlafpausen und TagesstrukturErgänzende AlltagsstrategieIndividuell an Beschwerden anpassen
Ursachenspezifische BehandlungEtwa Behandlung einer SchlafapnoeWachheit allein ersetzt keine Therapie der Ursache

Für gesunde Menschen gibt es keinen Grund, diese Liste als Auswahl von Leistungssteigerern zu verwenden. Auch frei verkäufliche koffeinhaltige Produkte sind keine gleichwertige Behandlung einer Narkolepsie.

Typische Patientensituationen

„Ich bin trotz genügend Zeit im Bett dauernd müde.“
Schlafqualität und medizinische Ursachen prüfen lassen. Zeit im Bett ist nicht automatisch erholsamer Schlaf.
„200 mg sind teurer – reicht die günstigere Stärke?“
Die Verordnung bestimmt die passende Stärke. Kostenfragen mit Apotheke und Praxis besprechen, ohne den Plan selbst zu ändern.
„Ein Forum empfiehlt Waklert statt Modafinil.“
Unterschiedlicher Wirkstoffverlauf und fehlender regulärer deutscher Produktnachweis verlangen fachliche Prüfung; Erfahrungsberichte reichen nicht.
„Die Tablette hilft tagsüber, aber nachts schlafe ich schlechter.“
Die Gesamtbilanz überprüfen lassen. Schlafverlust kann den nächsten Tag verschlechtern und einen problematischen Kreislauf schaffen.
„Mein Rezept ist aufgebraucht.“
Frühzeitig die behandelnde Praxis kontaktieren. Bei dringendem nicht lebensbedrohlichem Bedarf außerhalb der Sprechzeiten kann 116117 helfen, garantiert aber keine bestimmte Verordnung.

Kontrollen und langfristige Behandlung

PhaseÄrztlicher SchwerpunktNützliche Beobachtungen
Vor BeginnDiagnose, Herz-Kreislauf-Risiken, Psyche, MedikamenteSchlafprotokoll und vollständige Medikamentenliste
Nach Beginn oder ÄnderungWachheit, Schlaf, Blutdruck/Puls und VerträglichkeitSchlafepisoden, Kopfschmerz, Hautveränderungen
Bei FortsetzungFortbestehender Nutzen und sicherer AlltagFunktionsverbesserung statt nur subjektiver Energie
Bei TherapieendeWeiterer Bedarf und Rückkehr der BeschwerdenÄnderungen gemeinsam planen

Narkolepsie kann langfristige Betreuung erfordern. Eine wiederholte Verordnung sollte dennoch nicht ohne Prüfung des Nutzens fortgeführt werden. Dabei zählen Tagesfunktion, Schlaf und Nebenwirkungen ebenso wie standardisierte Schläfrigkeitswerte.

Fehlgebrauch ist auch bei wachheitsfördernden Arzneimitteln möglich. Eigenständige Steigerungen, mehrere Bezugsquellen oder die Einnahme für einen Rausch müssen offen angesprochen werden. Bei einer geplanten Beendigung hilft die behandelnde Praxis, Rückkehr der Schläfrigkeit und andere Beschwerden einzuordnen.

Online bestellen: Rezept und geprüfte Apotheke

Eine telemedizinische Untersuchung kann je nach Situation Teil medizinischer Betreuung sein, ersetzt aber nicht die erforderliche Diagnostik. Ein kurzer Fragebogen mit garantierter Verschreibung ist kein Nachweis einer angemessenen Narkolepsiebehandlung.

Bei zugelassenen deutschen Modafinilpräparaten gehören gültige Verordnung und rechtmäßige Apothekenabgabe zusammen. Bei ausländischen Produkten müssen zusätzlich die einschlägigen Zulassungs- und Einfuhrvoraussetzungen geklärt werden. Ein ausländischer Handelsname oder ein Versand innerhalb Europas hebt deutsche Anforderungen nicht auf.

Das Versandhandelsregister des BfArM hilft bei der Prüfung einer Versandapotheke. Das EU-Sicherheitslogo muss zur passenden behördlichen Registrierung führen. Angebote mit garantierter Lieferung ohne Rezept sind keine sichere Alternative.

Häufige Fragen

Kann ich Modafinil 100 mg rezeptfrei bestellen?

Nein. Auch 100 mg erfordern eine ärztliche Verordnung; eine niedrige Stärke schafft keine Ausnahme.

Ist Armodafinil nur ein anderer Name für Modafinil?

Nein. Es enthält nur das R-Enantiomer, während Modafinil ein R-/S-Gemisch ist. Der Wechsel ist keine einfache Umrechnung.

Ist Modafinil für ADHS zugelassen?

Nicht als reguläre deutsche ADHS-Therapie. Eine mögliche Off-label-Abwägung ist etwas anderes als eine zugelassene Indikation.

Sind Erfahrungen mit Modalert auf deutsche Generika übertragbar?

Einzelberichte sind keine verlässliche Vergleichsstudie. Produktstatus, Wirkstoffqualität und individuelle Umstände bleiben entscheidend.

Sind die genannten Preise meine Zuzahlung?

Nein. Die Tabelle nennt vollständige Apothekenpreise. Mit Kassenrezept bei Narkolepsie zahlen Versicherte 5 bis 10 Euro Zuzahlung; mit Privatrezept den vollen Preis.

Was kostet Modafinil 200 mg?

Modafinil Aristo 200 mg kostet 107,67 € (20 Stück), 251,04 € (50 Stück) oder 487,92 € (100 Stück). Pro Tablette ist die 100er-Packung am günstigsten.

Was ist Vigil?

Vigil ist der deutsche Handelsname des ursprünglichen Modafinil-Präparats. Generika wie Modafinil Aristo oder Modafinil-neuraxpharm enthalten denselben Wirkstoff.

Kann ich nach Einnahme sicher Auto fahren?

Das lässt sich nicht allein anhand der Einnahme beantworten. Fortbestehende Schläfrigkeit, Nebenwirkungen und medizinische Einschätzung sind maßgeblich.

Quellen und Transparenz

Stand: 6. Oktober 2026. Redaktionelle Zusammenstellung auf Basis der deutschen Fachinformation, der EMA-Bewertung und der DGN-Leitlinie zur Narkolepsie.

Preisnachweise und weitere produktbezogene Quellen stehen direkt im jeweiligen Text. Allgemeine Information, keine individuelle Diagnose oder Dosierungsempfehlung. Bei Lebensgefahr 112.

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